GiselasEntertainment

Frühlingszeit, Gartenzeit: Wertvolle Tipps zur Neugestaltung

Ich bin nicht nur eine passionierte Köchin, sondern liebe es auch, mich in meinem Garten kreativ auszutoben. Und das tue ich bevorzugt im Frühjahr und Sommer eines jeden Jahres. Ende April habe ich beispielsweise meine Tomaten, die ich vorab im selbst gebauten Gewächshaus für einige Wochen gezüchtet habe, ins Freiland gesteckt und hatte bislang Glück. In einigen Regionen Deutschlands gab es ja schlimme Unwetter, wovon wir - und letztlich auch meine Pflanzen verschont worden sind. Zudem habe ich mit der Vorzucht meiner Erdbeeren begonnen und einige Gartenkräuter gesät, unter anderem Schnittlauch, Petersilie, Brunnenkresse, Minze und Melisse. Alles Kräuter, die ich auch für meine Rezepte regelmäßig verwende. Sie selbst zu pflanzen, gibt mir das Gewissen, dass sie in einer biologisch ansprechenden Umgebung aufgewachsen sind. Basilikum und Oregano züchte ich in meiner Wohnung, in kleinen Blumentöpfen.

Das ist bei Weitem aber noch nicht alles, was ich jedes Jahr in meinem Garten veranstalte. Neben der Pflanzenzucht und dem -anbau bin ich auch mit spannenden Dekorationen beschäftigt. Mein neuestes Projekt ist ein Steingarten, den ich hinter unserer Terrasse als Übergang zum Rasen integrieren möchte. In einem ersten Schritt muss Erde aufgeschüttet werden, die als Basis des Steingartens dient. Dann sollen in verschiedenen Stufen Pflanzkübel aus Leichtbeton integriert werden. Ich habe mich für die Lafiora-Pflanzkübel entschieden (siehe auch hier). Zum Bauen der einzelnen Stufe werden rechteckige Natursteine in einem Sandton genutzt, in die dann letztlich die besagten Pflanzkübel eingebaut werden. Soweit die Idee. Das Material haben wir bereits besorgt, ebenso habe ich mir auch schon Gedanken um die Pflanzen gemacht, die ich stecken möchte. Wahrscheinlich wird es sich um Lavendelsträucher (dem echten, blühenden Lavendel), kleine Zierbäume, etwa Zwergwacholder und Zwergzypressen und immergrünen Rhododendron handeln. Da sich der Steingarten im Südosten unseres Grundstücks befinden wird, sind beispielsweise Farngewächse eher nicht geeignet, da sie vorzugsweise im Schatten wachsen und die Sonne zu zentral auf die Pflanzen fallen würde, sodass sie recht schnell eingehen würden.

Darüber hinaus habe ich überlegt, meinen Gartenteich mit kleinen Zierfischen darin, unter anderem Sonnenbarsche, neu zu beleuchten. Im letzten Jahr habe ich bereits einige Zwergseerosen und Wasserhyazinthen als Schattenspender in den Teich integriert, die meines Erachtens etwas Überhand genommen haben, weshalb ich einige entfernen musste. In diesem Jahr möchte ich die Beleuchtung ändern. Dafür gibt es laut zahlreicher Gartenratgeber einige interessante Möglichkeiten. Als erste Option kann man Unterwasserlampen an den Seiten oder dem Boden des Teiches einbauen. Diese bekommt man in aller Regel im Baumarkt oder in Fachgeschäften für Teich- und Aquarienzubehör. Denn die Lampen müssen wasserfest und widerstandsfähig gegenüber Druck sein, um kompatibel für den Teich zu sein. Das kann nur gewährleistet werden, wenn die Leuchten der Schutzklasse IP 68 entsprechen. Normale Gartenleuchten besitzen im Vergleich dazu die Schutzklasse IP 44. Leuchtende Fontäne sind eine weitere Option, etwas Licht in den Teich zu bringen. Für den Anfang finde ich das Projekt aber etwas aufwändig. Und da ich momentan eh auf dem Steintrip bin, habe ich mich für einen kleinen Wasserfall mit LED-Lampen entschieden. Ebenso wie den Steingarten setze ich beim Leuchtwasserfall auf eine stufenförmige Anordnung, in die ich einen Schlauch integriere, der das Wasser des Teiches in einem Zyklus noch oben pumpt, filtert und wieder zurück in den Teich pumpt. Die Stufen werden mit Wasserpflanzen, etwa dem Fächer-Ahorn verkleidet und entsprechende LED-Dioden integriert. Das wird also nach dem Steingarten mein zweites Projekt in diesem Frühjahr/Sommer 2016 sein.

Ich habe außerdem gelesen, dass man seine Gartenbeleuchtung mit dem Smartphone bedienen, wenn man sich eine Gartensteckdose mit WLAN zulegt, die für rund 400 Euro zu kaufen sind. Für mich ist diese Investition zu teuer, aber ich finde, dass sie definitiv lohnenswert ist.
Eine dritte Option ist es, ungenutzte Ecken im Garten zu verzieren. Ich habe mir beispielsweise letzte Woche eine Tischtennisplatte gebraucht zugelegt, da meine Familie gern sportlich aktiv ist – um bei dem kalorienhaltigen Essen nicht zuzunehmen. Man kann aber auch ein kleines Gartenhäuschen in ungenutzten Ecken integrieren, in denen man Werkzeug und andere Gebrauchsgegenstände unterbringt. Oder man legt einen eigenen Komposthaufen an, auf dem man den Biomüll aus dem Haushalt entsorgt. Den Kompost kann man dann zum Düngen der neu gesteckten Pflanzen verwenden. Auch Wege können einen kleineren Garten aufwerten und ihn größer erscheinen lassen, vor allem dann, wenn sie gewunden sind und hinter Sträuchern oder Bäumen unsichtbar verschwinden. Ebenso können Dekorationen ein Blickfang sein. Aber bitte nicht übertreiben: Ein Gartenzwerg neben dem anderen gehört definitiv zu den Trends der 90er Jahre. Heutzutage heißt es: Weniger ist mehr.

Natürlich sollte man auch einen Sitzplatz integrieren. In meinem Garten gibt es eine Terrasse, die überdacht ist. Wer diesen Luxus nicht hat, kann sich einen Pavillon anschaffen, der bei Bedarf über den Sitzgelegenheiten aufgespannt wird. Gleichermaßen ist es wichtig, einen Sitzschutz zu haben. Nicht jeder Nachbar sollte in der Lage sein, auf den Frühstückstisch zu schauen. Denn mit mehr Privatsphäre füllt man sich im Garten gleich um einiges wohler.

27.5.16 21:46, kommentieren

Die französische Küche: Eine Cuisine der Vielfalt

Die französische Küche ist ein wahrer Gaumenschmaus. Sie vereint auf einzigartige Weise die ländliche, gut bäuerliche Kochkunst, wie man sie von einer Großmutter kennt, mit der Haut Cuisine, der hohen Kochkunst, wie der Begriff zu Deutsch heißt. Kein Wunder also, dass die Kulinarier weltweit von den Franzosen begeistert sind. Wie das Croissant am Morgen, das übrigens ebenso wie das Baguette eines der Dinge ist, die mit den Händen gegessen werden dürfen. Üblicherweise legt der Franzose nämlich sehr viel Wert auf gute Tischmanieren und das fängt beim Benutzen des Bestecks an. Nach dem kleinen Mittagessen, wie das Frühstück in Frankreich genannt wird, folgen wesentlich üppigere Speisen. Je nach Regionalküche kann der kulinarische Fokus dabei sehr unterschiedlich ausfallen.

In der rauen Bretagne, dem Nordwesten Frankreichs, sind vor allem Fischgerichte und würzige Crêpes sehr beliebt. Dazu zählen auch Austern mit Vinaigrette und die Bouillabaisse, die klassische Fischsuppe, in der alle Reste des Fisches vom Vortag verwertet werden. Ebenso kommt das traditionelle Rezept vom Coq au Vin aus dieser Region.
In Nordmanie liebt man hingegen süße Gebäcke, wie die Apfeltarte, die hier sozusagen erfunden wurde. Gleichermaßen ist diese Region für ihre Milchprodukte, allen voran den französischen Camembert, und das salzige Fleisch bekannt.

Im Südwesten Frankreichs, genauer gesagt in Périgord, werden die traditionellen Enten- und Gänsegerichte mit schmackhaften Trüffeln verfeinert. Auch die Gänsepaté, wie man sie in vielen Feinkostläden in Deutschland erhalten kann, wurde ursprünglich hier produziert, ebenso wie die Sauce bordelaise.

Die Provence ist wohl jedem ein Begriff durch die violett blühenden Lavendelfelder. Kein Wunder also, dass hier vor allem Kräuter auf den Tisch kommen. Diese verfeinern Fleisch, Fisch oder Milchprodukte auf besondere Weise.

Im Elsass ist vor allem der herzhafte Flammkuchen beheimatet, dessen traditionelles Rezept vielfach kopiert wurde. Doch keine Kopie ist vergleichbar mit dem Original, wie man es in den hier ansässigen Gasthäusern verköstigen kann.

Das sind nur einige der wichtigsten Traditionsgerichte Frankreichs und deren Herkunft. Erstaunlich ist, dass trotz der regionalen Unterschiede doch von DER französischen Cuisine gesprochen wird, der auch der Titel des UNESCO Weltkulturerbe verliehen wurde.

25.5.16 20:59, kommentieren