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Tipps für perfekte französische Tartes, Quiches und Tourtes

Die französische Cuisine ist für viele Menschen das Non-Plus-Ultra, wenn es um exquisite Speisen und hochwertige Zutaten geht. Deshalb schrecken die meisten davor zurück, auch Zuhause diese Rezepte nachzukochen. Dabei ist es gar nicht so schwer. Man braucht nur etwas Übung, ein bisschen handwerkliches Geschick und natürlich die passenden Zutaten. Und die gibt es - wenn nicht im Supermarkt  - in den größeren Städten auch in speziellen Lebensmittelläden, auf dem Wochenmarkt oder eben im Reformhaus zu kaufen. Insbesondere die Tartes, Quiches und Tourtes sind eigentlich, vergleichsweise einfach nachzubacken, wenn man nur einige Dinge dabei beachtet:

Zuerst einmal sollte man den Unterschied zwischen Tarte, Tourte und Quiche kennen. Die Tarte ist ein Kuchen, der je nach Geschmack herzhaft oder süß gefüllt wird und in der Regel komplett ohne die Zugabe von Salz und Zucker auskommt. Backt man sie in kleineren Formen, so nennt man sie Tartelettes. Die Quiche ist eine Tarte, die mit einem Eier-Milch-Gemisch gefüllt ist. Die Tourte ist eine Tarte, deren Füllung mit einer weiteren Teiglage abgedeckt wird. Eigentlich ganz simpel, oder? Was man jetzt noch braucht ist eine gute Tarte-Form. Günstige und auch gute, gebrauchte Modelle findet man beispielsweise bei gebraucht-kaufen.de. Denn gerade die älteren Modelle, also die nostalgischeren Tarte-Formen, find eich persönlich wesentlich schicker als die Formen "von der Stange".

Prinzipiell werden sowohl Tarte, Tourte als auch Quiche aus einem Mürbeteig hergestellt. Falls man noch Hefe-, Blätter- oder Quark-Öl-Teig zur Verfügung hat, kann man auch diesen alternativ zum Backen verwenden. 

Natürlich kann man den Teig fertig kaufen, doch am besten schmeckt es - wie so oft - wenn man ihn selbst zubereitet. Und das ist gar nicht so schwer.  Für den perfekten Mürbeteig sollte man immer kalte Butterstücken verwenden, die man kurz in der Hand anwärmt. Nachdem der Teig fertig ist, rollt man ihn sofort auf einem bemehlten Untergrund, am besten Folie, aus. So kühlt er besser aus. Nach dem Auskühlen den Teig nur noch einmal kneten.

Bei der Reihenfolge der Zutaten sollte man zuerst beim Mehl anfangen und erst zum Schluss die flüssigen Zutaten zugeben. Meistens braucht man nicht die gesamte Flüssigkeit, die im Rezept steht. Deshalb lieber nach und nach dazugeben. Wasser kann man durch andere Produkte wie Milch, Joghurt und Creme Fraiche austauschen. So wird der Teig fluffiger. Wer mag, kann den Teig mit einem Küchengerät, etwa von Moulinex, vermengen.

Damit der Teig knuspriger wird, kann man ihn auch vorbacken. Das heißt, dass man den Teig in eine Tarte-Form gibt, Backpapier und Hülsenfrüchte darauf gibt und ihn für zehn Minuten backt. Anschließend entfernt man das Backpapier und die Hülsenfrüchte und füllt ihn.

Ich hoffe, dass ich Euch mit meinen Infos etwas helfen konnte.

24.2.16 16:24, kommentieren

Tourte de Haute-Provence - Französische Torte mit wildwachsendem Gemüse

Diese Tourte habe ich selbst zum ersten Mal im Jahr 2010 gegessen in einem kleinen Restaurant in der Aigues-Mortes. Ich war so begeistert, dass ich den Koch sofort nach dem Rezept gefragt habe und freundlicherweise hat er mir das dann auch gegeben. Natürlich musste ich die Tourte mehrere Male zubereiten, bis sie mich wirklich an jene erste Tourte erinnert hatte, aber ich denke, dass sie jetzt recht gut gelungen ist. Meiner Familie schmeckt's auf jeden Fall. Und das ist ja wohl die Hauptsache. Traurig ist nur, dass man trotz des Nachkochens immer dieses Gefühl der Sehnsucht haben wird, an jenen Nachmittag in Aigues-Mortes. Und dann wünscht man sich gleich den nächsten Urlaub.

Für alle Interessierten ist hier das Rezept für vier Personen:

Zutaten:

  • 400g Mehl
  • 2kg Gemüse (Rüben, Spinat, Brennessel, Löwenzahn)
  • Ziegenfrischkäse (am besten original französischen)
  • geriebener Käse
  • 3 Eier
  • 1 Tasse Wasser
  • Salz, Peffer
  • Olivenöl, Milch

Zubereitung:

Zuerst bereite ich den Teig zu, indem ich das Mehl, das Wasser, einen Teelöffel Olivenöl und eine Prise Salz miteinander verknete. Ich nutze dafür kein Handrührgerät, sondern knete den Teig mit meinen Händen. Seit jeher. Währenddessen kann man schon einmal den Ofen auf 225°C Umluft vorheizen. Anschließend bereite ich das frische Gemüse zu. Natürlich wasche ich es zuerst und lese es aus. Danach wird es zerkleinert und etwas gesalzen.

Aber kommen wir zurück zum Rezept: Das Gemüse wird nach dem Zerkleinern abgetropft, da bei zuviel Flüssigkeit die Torte matschig wird. Das wollen wir ja nicht. Zu dem Gemüse gebe ich etwas Milch, den Ziegenfrischkäse, den geriebenen Käse, zwei Eier, Salz, Pfeffer und etwa Olivenöl. Die gesamten Zutaten vermenge ich. Den Teig kreisförmig und dünn ausrollen. Etwa zwei Drittel des Teigs nehme ich als Boden, den Rest als Decke. Den Teig gebe ich in eine spezielle Backform. Auf den Teig gebe ich anschließend das Gemüse und bedecke ihn mit dem restlichen Teig, der Decke. Die Ecken drücke ich gut zusammen. Das dritte Ei zerschlage und verrühre ich und bestreiche damit zum Schluss die Torte. Nun wird sie für 25 Minuten gebacken.

P.S. Ich nutze zum Zerkleinern von Gemüse und anderen Lebensmitteln gern die Moulinex Reiben. Mein Mann hat mir vor Jahren zu Weihnachten ein Küchengerät dieser Firma geschenkt und ich bin wirklich von der Qualität begeistert und möchte es nicht mehr in meiner Küche missen. Natürlich kann man diese recht teuren Küchengeräte auch als Second Hand Produkte kaufen. Das mache ich zum Beispiel immer, wennich auf der Suche nach einem ganz besonderen Modell bin, das bereits ausverkauft ist oder ein nostalgisches Modell suche. Günstige und gute Second Hand Küchengeräte gibt es u.a. bei amazon und gebraucht-kaufen.de


24.2.16 15:59, kommentieren